FAQ

Was bedeutet „Mikrolernen bzw. Microlearning“?

Begriff und Konzept des Mikrolernens entstanden erst nach der Jahrtausendwende. Mikrolernen bezeichnet „Lernen in kleinen Lerneinheiten und kurzen Schritten“ (Wikipedia) als Weiterentwicklung des herkömmlichen E-Learnings. Ein weiteres wichtiges Charakteristikum ist die Integrierbarkeit in den Alltag und in die tägliche Arbeit (arbeitsplatzbezogenes Lernen).

Wie unterstützt KnowledgeFox beim Lernen?

KnowledgeFox fördert das Lernen und hier vor allem die Erinnerungsleistung durch einen eigens entwickelten Algorithmus (wissenschaftlich fundierte Mnemotechnik, mit der die Inhalte wirkungsvoll im Langzeitgedächtnis gespeichert werden können), durch die Vernetzung der Wissensinhalte in den Feldern "Hinweis" und "Erklärung" und durch die spielerisch leichte Nutzung gerade dann, wenn man aufmerksam ist.

KnowledgeFox wird oftmals für die Schulung von sensiblen Themen (z.B. Compliance) eingesetzt. Aber wie sicher sind unternehmenseigene Inhalte?

Banken wie Credit Suisse vertrauen auf das ISO-27001-zertifizierte Hosting-Angebot von KnowledgeFox. Alternativ können Unternehmen die Lösung von KnowledgeFox auch auf eigenen Servern betreiben oder den Zugriff so einschränken, dass der Dienst nur im Intranet des Unternehmens genutzt werden kann. Die Datenübertragung zwischen Server und Client erfolgt grundsätzlich SSL-verschlüsselt. So kann Datenlecks vorgebeugt werden.

Mit welchen digitalen Endgeräten kann KnowledgeFox genutzt werden?

KnowledgeFox läuft auf allen Smartphones mit Betriebssystem Android, auf allen iPhones, iPads, Windows Phones, auf dem Betriebssystem Windows sowie im Webbrowser (WebClient). Damit ist KnowledgeFox für die allermeisten NutzerInnen verfügbar. (Stand: Herbst 2016)

Ist es möglich, die KnowledgeFox-Lernlösung an das eigene Corporate Design anzupassen?

Ja, KnowledgeFox kann an Ihre individuelle Corporate Identity angepasst werden. Das sogenannte Skinning reicht dabei von der eigentlichen Lern-Anwendung über personalisierte E-Mails bis hin zu Zertifikaten.

Ist KnowledgeFox eine mobile App?

KnowledgeFox ist eine Lernlösung für alle digitalen Endgeräte. Auf iPhones, Android-Phones und Windows Phones läuft KnowledgeFox als mobile App. KnowledgeFox gibt es aber auch für das Betriebssystem Windows und im Web-Browser.

Welchen Vorteil bietet die KnowledgeFox-App im Vergleich zu KnowledgeFox im Webbrowser?

Die Push-Funktion (Lern-Erinnerung) und offline lernen ist nur via App möglich. Außerdem merkt sich die App automatisch, wo man zu lernen aufgehört hat, der Webbrowser nicht.

Was bringt die Zukunft? Mit welchen Innovationen von KnowledgeFox können Kunden in den nächsten beiden Jahren rechnen?

KnowledgeFox erweitert und optimiert seine technologische Lösung regelmäßig. Mit einem Wartungsfenster von ca. vier Mal pro Jahr werden neue Funktionalitäten Kunden zur Verfügung gestellt und wird die gesamte Lösung regelmäßig optimiert. KnowledgeFox arbeitet im Bereich der Content Automation derzeit mit internationalen Forschern zusammen. Mittels der Verfahren des Text Minings und des Natural Language Processings soll es künftig möglich werden, Fließtext-Content auf seinen propositionalen Kern zu reduzieren und diesen in Wissensfragen umzuformulieren. Die Software soll dafür Vorschläge auswählen. Außerdem arbeitet KnowledgeFox an Funktionen zum sozialen Teilen von Wissenskarten und Kursen sowie Lern- und Spielerfolgen (Shareable Content).

Was versteht man unter einer KnowledgeFox-„Lernstrategie“?

KnowledgeFox bietet sechs Lernstrategien: Bei der Slide-Show-Strategie wird jede Wissenskarte nur einmal präsentiert. Bei der Schnelllern-Strategie werden nur jene Wissenskarten wiederholt, die nicht korrekt beantwortet wurden. Die Teststrategie ist der Prüfungsmodus von KnowledgeFox. Für das Trainieren des Langzeitgedächtnisses empfehlen sich die 2-mal-, 3-mal- oder 5-mal-Erinnern-Strategie. Dabei werden auch korrekt beantwortete Wissenskarten zweimal, dreimal oder fünfmal wiederholt, bis sich das Wissen im Langzeitgedächtnis verankert hat. Diese Strategien richten sich nach dem Leitner-Algorithmus.

Ist es möglich, dass Mitarbeiter selbst Wissenskarten erstellen können?

Ja, jeder Lernende kann auch selbst Wissenskarten erstellen, sofern diese Funktion aktiviert ist. Lernende können Wissenskarten auch bewerten und kommentieren. Das unterstützt Content-Administratoren, Schulungsinhalte zu erweitern und zu optimieren.

Welche Typen von Wissenskarten gibt es bei KnowledgeFox?

Die KnowledgeFox-Lernlösung verwendet bewusst ein schlankes System mit vier Grundtypen von Wissenskarten: Informationskarte, Vokabelkarte, Multiple-Choice-Single-Select-Karte und Multiple-Choice-Multiple-Select-Karte. Damit wird u.a. volle Responsivität auf allen Geräten gewährleistet.

Welche KnowledgeFox-Features fördern die Regelmäßigkeit des Lernens und die Lernmotivation?

Das KnowledgeMatch, der Leitner-Algorithmus, die Push-Notifikationen und das soziale Teilen von Lerninhalten fördern die Regelmäßigkeit des Lernens und steigern die Lernmotivation.

In wie vielen Sprachen können Administratoren KnowledgeFox nutzen?

Die Menüsprache von KnowledgeFox ist gegenwärtig in den 12 Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Holländisch, Arabisch, Griechisch, Spanisch, Mazedonisch, Slowenisch, Slowakisch und Polnisch verfügbar. (Stand: Herbst 2016)

Muss man KnowledgeFox-Updates selber aktualisieren oder hochladen?

Neue Releases werden von KnowledgeFox automatisch eingespeist. Es fallen keine Extra-Downloads, Neustarts etc. an. Somit sind Sie immer am letzten Stand der Entwicklung.

Ist KnowledgeFox mit anderen E-Learning Systemen kompatibel?

Ja, KnowledgeFox kann in bestehende Learning Management System (LMS) integriert werden. So gibt es etwa für Moodle und für Totara eigene APIs.

Im Zusammenhang mit KnowledgeFox ist oft vom „Leitner-Algorithmus“ die Rede. Worum handelt es sich dabei?

Es handelt sich um einen Algorithmus zum wiederholungsbasierten Lernen von Sebastian Leitner, den dieser für Print-Karteikästen erfunden hat. KnowledgeFox hat dieses Prinzip auf das digitale Zeitalter umgemünzt. Es handelt sich also um die Fortführung einer „analogen“ Idee mit gegenwärtigen Mitteln.